Krippenspiel 2024
Während die Kinder überwiegend im gesanglichen Teil mitwirkten, übernahmen die Konfirmandinnen und Konfirmanden vor allem die Sprech-Rollen. Eine prima Aufteilung, wie sich herausstellte! Inhaltlich ging es um einen Ochsen, der sich nicht nur aufplusterte („Ich bin der Größte“), sondern begann, die Tiere im Stall zu tyrannisieren („Ab jetzt hört alles auf mein Kommando, kapiert?“) und schließlich zu bedrohen („Wer nicht hört, den mach ich platt!“) - ein Stall-Diktator.
Was die Kinder und Konfis in diesem Krippenspiel darstellten, ist für viele Menschen auf der Erde alltägliche harte Wirklichkeit: Sie werden unterdrückt und leben in Angst und Schrecken. Nicht in jedem Stall herrschen Menschenrechte und Freiheit, sondern viel zu oft das brutale Gegenteil davon. Wir dachten an diese Menschen und beteten für sie.
Im Krippenspiel ließ sich der Ochse anrühren von der Botschaft, dass Gott in diesem Kind für alle kommt. Ja, auch für ihn. Wäre es denn wirklich möglich, noch einmal neu anzufangen? Von einem Irrweg umzukehren? Zurück in eine Gemeinschaft, die sicher nicht perfekt ist, wo man sich aber achtet und trägt?
Aber sicher, na klar! Immer. Am besten sofort. „Es tut mir Leid.“ „Ich will es anders machen.“ Solche Worte öffnen Herzen und neue Wege.
Ganz herzlichen Dank den Kindern und Konfis für das tolle Krippenspiel.
Ganz besonders herzlichen Dank den Teamerinnen!!! Elisa Abel und Jonna Hirz probten schwerpunktmäßig die Texte mit den Konfis, Merle und Natascha Steinberg die Lieder mit den Kindern. Dass alles zu einem runden Ganzen wurden, dazu trugen auch Michaela Ottinger und Nadine Pfeffer bei. Danke!